“Orden

1987

„33 UND KEIN BISSCHEN LEISER“

Der Siebenschläfer (glis glis) gehört zur Gattung der Gesangsgruppen der Schwarzen Elf-Familie.

Ihr Aussehen kann nicht einheitlich beschrieben werden. Mal dick, mal dünn, blondgefärbt, schwarzgefärbt, groß oder klein. Ein besonderes Merkmal aber haben alle Siebenschläfer gemein: Das Nachthemd.

Der Raum in und um Schweinfurt gehört zu seinem Verbreitungsgebiet. Das Jahr über leben sie mehr oder weniger getrennt, kommen jedoch einmal im Monat zu einem sogenannten glis glis-Treffen zusammen.


Von Oktober bis Februar sind sie dann nicht mehr auseinander zubringen. Sie wählen sich das Pfarrzentrum St. Michael als Domizil, um sich auf das größte Ereignis Ihres Siebenschläferlebens vorzubereiten, die Verbreitung der Siebenschläferlehre in der Öffentlichkeit durch Mitwirkung in Faschingssitzungen. Die Probenarbeit hierfür ist hart, aber notwendig, um im Fasching zu bestehen. Mit Gesang, Musik und Blödeleien nehmen sie alles aufs Korn, was sich Im abgelaufenen Jahr zugetragen hat.

Die größten Feinde der Siebenschläfer sind Traurigkeit und Ideenlosigkeit.

Die Siebenschläfer sind drollige Gesellen, denen es Spaß macht - Spaß zu machen und anderen den Alltag für kurze Zeit zu vertreiben.