Goldene Schweineschnauze für Margit Sponheimer

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Bereits zum vierten Mal verlieh die Schwarze Elf der Kolpingfamilie Schweinfurt den Sonderorden „Die goldene Schweineschnauze“ für das freche Wort in der Fastnacht.

Im Rahmen des Jubiläumsabends zur 66 Jahrfeier der Kolpingsnarren in der Stadthalle in Schweinfurt erhielt in diesem Jahr diese besondere Ehrung Margit Sponheimer, die Fastnachtslegende aus „Mainz bleibr Mainz“ und Urgestein der Mainzer Fasenacht.

Kein geringerer als Peter Kuhn hielt die Laudatio. In gekonnt perfekten Reimen skizzierte er Leben und Werk Margit Sponheimers auf unterhaltsame Weise. Besonders ging er dabei auch auf das geforderte „freche Wort“ ein.

Als würdige Trägerin - so Peter Kuhn in seiner Laudatio - erweise sich Sponheimer schon deswegen, weil sie seit vielen Jahren singt „Am Rosenmontag, bin ich geboren - am Rosenmontag in Mainz am Rhein“. Weder am Rosenmontag noch in Mainz geboren, so Peter Kuhn, wäre dies an Dreistigkeit wohl kaum zu überbieten und deshalb der Orden für das freche Wort mehr als angemessen.

Sie selbst sagte darüber ganz gelassen, dieser Orden fände einen Ehrenplatz bei ihr zuhause und im übrigen könne sie ab sofort Ihrem Mann nun durchaus „Halt mal die Schnauze“ sagen.

Mit Ihrer aufrichtigen Herzlichkeit sang sie sich zum Dank in die Herzen der fast 300 Gäste.

Mit Margit Sponheimer geht der diesjährige Preis an eine Frau mit besonderer Aura, einer ungeheuerlichen Bühnenpräsenz, die mit Vita und Vitalität ihr Gegenüber beeindruckt.



9. November 2019
Fotos: Claudia Schlör