Die Mainfrankensäle sind schon geschmückt. Es herrscht reges Treiben aber von Aufregung ist noch nichts zu spüren.
Routiniert ist das Team des BR, die „Fastnacht in Franken“ wird seit 1987 live ausgestrahlt und steht seit jeher für Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau.
Neben Peter Kuhn, Michl Müller, Sebastian Reich mit seiner Amanda, Matthias Walz und vielen anderen Stars der fränkischen Fastnacht sind auch „unsere“ Superstars nun endlich vom BR entdeckt worden.
Wir freuen uns und gratulieren dem motivierten Team der Turnerinnen und Turner unter der Leitung von Martina Roth und Michael Huth.
Sie sind fit, aufgewärmt und voller Elan als sie mit ca. 1 Stunde Verspätung im Probenablauf endlich auf die fastnachtlichen Fernsehbretter dürfen. „Sind die Scheinwerfer auch hoch genug aufgehängt“ – macht sich Franzi Sorgen.
Die Bühne ist groß genug – die Scheinwerfer hoch genug aufgehängt und unsere Turner und Turnerinnen sind – genau wie die Scheinwerfer – in Hochform!
Toi Toi Toi für euren Auftritt am Freitag, 22. Februar 2019 um 19.30 Uhr live im Bayerischen Fernsehen.
19. Februar 2019
Text: Sonja Breitenbach
Fotos: Michael Breitenbach
Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.
Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.
Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.
Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar. Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.
Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen. Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen. Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht. Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.