Erfolgreiche Anschausitzungen

für vier Aktive der Schwarzen Elf

Fastnacht in Franken“, „Närrische Weinprobe“ und „Jung und Närrisch“ - der BR überträgt jedes Jahr mehrere erfolgreiche Faschingssendungen im Fernsehen. Doch wer darf in welcher auftreten?
Das entscheiden BR und der Fastnacht-Verband Franken, nachdem alle Interessenten ihren Beitrag in einer sogenannten Anschausitzung präsentiert haben.
Aus den Reihen der Schwarzen Elf stellten sich dieses Jahr vier Aktive diesem Casting.

Maxim Modlinger reiste mit einer selbstentworfenen, herzförmigen Bütt nach Kitzingen in die Deutsche Fastnachtsakademie. Dort trat sie bei der Anschausitzung für „Fastnacht in Franken jung und närrisch“ auf. In ihrem Vortrag berichtete sie humorvoll über den ersten Freund ihrer kleinen Schwester und die Tücken, die diese neue Liebe mit sich bringt.

 

Die drei anderen Aktiven zog es stattdessen nach Würzburg in den Stückfasskeller der Residenz.
Doris Paul schilderte ihre Erlebnisse auf dem Weg zur Oma, während Fabian Wahler Anekdoten aus seiner zehnjährigen Ehe zum Besten gab.
Auch Marco Breitenbach wusste mit Geschichten über seinen neuen Job als Hundesitter zu überzeugen.

Das Publikum verfolgte die Aufführungen mit großem Interesse und spendete reichlich Applaus. Nun warten wir gespannt auf die Entscheidung des BR.


Text: MB
Bilder: MB,Cornelia Modlinger 

Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.

Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.


Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.

Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar.
Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.

Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen.
Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen.
Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht.
Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.

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