Hauptsach‘ gscheit neigeleucht

Schwarze 11 stößt die Tür zu Fastnacht 4.0 auf

Was die Kolpingnarren in der Kampagne 2017 unter dem gut fränkischen Motto: „Hauptsachgscheitneigeleucht“ bieten ist eine völlig neue Dimension der fastnachtlichen Unterhaltung, ist einzigartig in der Fasenacht, nicht nur in Franken!

Gelungen und perfekt in Szene gesetzt präsentierte die Gesellschaft ihre 6 x 3 m große LED - Leinwand wo über 500.000 vierfarb Lichtpunkte dafür sorgen, dass jeder Schunkler zum Erlebnis, dass jede Programmnummer zum Ereignis wird.

Und auch im Saal läßt die neue LED Beleuchtung die in die Jahre gekommene Halle in ganz neuem Glanz erstrahlen. „Tradition ist“, so der Sitzungspräsident Ludwig Paul, „nicht das Bewahren der Asche, sondern das Erhalten der Flamme“

Und dass die Flamme der Leidenschaft bei der Schwarzen Elf hell durch alle Generationen lodert wurde am ersten Sitzungswochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Bernhard Schlereth, Präsident des Fastnachverbandes Franken, war einer von 600 begeisterten Premierengästen.

Wieder einmal ist es den Kolping Narren vorzüglich gelungen, Vorreiter zu sein und in allen Bereichen der Darbietungen fastnachtliche Zukunftsakzente zu setzen.

Der Start in die 63. Session kann als äußerst gelungen angesehen werden. Die Kolping Narren haben erneut bewiesen, dass sie ihr anspruchsvolles, gewohnt hohes Niveau der fastnachtlichen Unterhaltungskunst aufrechterhalten und tatsächlich immer wieder steigern können.

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Die Schweinfurter Stadtpfeifer eröffnen traditionell die Sitzung.

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Der „Hausmeister von der Stadthalle“ – Helmuth Backhaus mit seinem heiter ironischen Rückblick auf das vergangene Jahr, stimmt die Gäste ein, lässt das Jahr 2016 Revue passieren

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Doris Paul im „Hotel Mama“ „dreimal durchgeschwitzt“, behält zum guten Schluss dann doch das Ruder in der Familie fest in der Hand

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Marco Breitenbach, der Verzweiflung nahe über seinen ersten (unfreiwilligen) Tanzkurs

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Peter Kuhn unerreicht mit seinem phänomenalen gewohnt anspruchsvollem Wortwitz.

Als Maskenbildner „verschönert“ er den Präsidenten und spart dabei nicht an Ironie und bissiger Satire wenn er ungeschminkt die Tagespolitik kommentiert.

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Jonas Paul als mülltrennender Student der auch „am Arsch vorbei“ einen Weg gefunden hat, wenn das Leben des Studententischen Traumes nicht so läuft wie es eigentlich soll.

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Fabian Wahler präsentiert uns im Jubiläumsjahr der Bierbrauerkunst seine Erkenntnisse aus 500 Jahren Reinheitsgebot.

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An tosenden Applaus und ehrführchtige „Ahhhs“ und „Ohhhs“ gewöhnt sind unsere Turner die es auf das vortrefflichste schaffen in jedem Jahr das Motto perfekt in Szene zu setzen.

Die „Men in Black“ jagen mit akrobatischer Leichtigkeit so manchem Zuschauer einen Schauer über den Rücken.

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Das große Aushängeschild der Schwarzen Elf – die Turn- und Tanzgruppe - mit über 100 Aktiven führt uns in die Welt der Märchen und lässt erst auf den zweiten Blick erkennen, dass hier etwas nicht so ganz stimmen kann.

Mit wunderschönen Kostümen, die alle selbst entworfen und genäht werden, verzaubern die Tänzer und Tänzerinnen den Zuschauer und lassen ihn eintauchen in die Welt der Märchen.

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Das „Franken Trio“, Thomas Spath und Manfred Göbel wird in diesem Jahr unterstütz von Louis Majewski.

Die drei schwimmen tapfer im städtischen Silvana und lassen die Zuschauer teilhaben an so mancher Beckenrandplauderei.

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„S“ wie Smartphone - Lena Paul, Moni Brand, Steffi Schloßbauer sowie Louis Majewski und Mario Roth plaudern ganz modern im digitalen Zeitalter, so dürfen die Zuschauer einmal teilhaben an den Nachrichten der Generation „Wischfinger“.

Haben Sie sich auch schon längst gefragt:„Was um Himmelswillen schreiben diese jungen Menschen denn immerzu?“ – dann schauen sie vorbei, die Kolping Narren zeigen es Ihnen.

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Bunt, glitzernd und einzigarig! Mit nahezu filigraner Eleganz schweben die mutigen Männer des Männerballets in diesem Jahr als Bewerberinnen um den Bachelor über die Bretter die der Schwarzen Elf den Fasching bedeuten.

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Stasi und Blasi, alias Ludwig Paul und Adi Schön steigen in diesem Jahr zum letzten Mal in die gemeinsame Bütt.

Obwohl Stasi deutlich schlanker – oder wie Sie es ausdrückt „so sexy dass es überquillt“ in der Bütt dem Blasi mehr Platz einräumt, ist es Zeit für die beiden „Lebewohl“ zu sagen.

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„Last but not least“ runden die „Sunnyboyz vom Baggersee“ das bunte, kurzweilige 5-stündige Programm ab und reißen die Gäste ein letztes Mal von den Stühlen.



Text: Sonja Breitenbach, Ludi Paul
Foto: Claudia Schlör