Ein Clown im Gotteshaus

Leichtfüßig springt der zierliche Clown durch das Gotteshaus. Die Glöckchen an seinem Kostüm stimmen dabei ein ins Orgelspiel von Peter Rottmann.

MÜNNERSTADT · Am Faschingssonntag konnten die Gottesdienstbesucher einen etwas anderen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche erleben. Stadtpfarrer Pater Markus Reis predigte traditionell zu diesem Anlass in Reimform. Erstmals begleitete ihn zudem ein Schalksnarr, der seine Worte mit Gesten untermalte. Im Kostüm des Clowns steckte Ann-Sophie Herbert von der Schwarzen Elf in Schweinfurt. Passend zu den Reimen von Pater Markus machte ihr Auftreten aber auch deutlich, dass in der Kirche jeder Mensch willkommen ist - mit allen seinen Stärken und auch Schwächen.

Experiment gewagt

"Gott sucht nicht den Helden in Dir", so die Botschaft von Pater Markus. Beim Clown Ann-Sophie Herbert bedankte sich Pater Markus Reis am Ende des Gottesdienstes, dass sie dieses Experiment für einen Gottesdienst gewagt hat, auch wenn es durchaus ungewöhnlich sei.

Parallel zum närrisch-festlichen Sonntagsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche waren die Kleinsten der Gemeinde in der Kinderkirche zusammengekommen. Am Ende holte der Schalksnarr die verkleideten Buben und Mädchen zum gemeinsamen Schlusssegen in die Stadtpfarrkirche. Dort überreichten die Kinder an Pater Markus und an Ann-Sophie Herbert Gute-Laune-Tütchen zur Stärkung für die Faschingstage.




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