“Orden

1969

Jubel und Trubel auf dem „Rummelplatz der Welt“

Lachsalven erschütterten die Stadtholle
Büttenredner der „Schwarzen Elf“ waren in Hochform
Reicher Ordensegen
Stasi und Blasi wieder ganz gross


1969 trat ein Wechsel im Amt des Sitzungspräsidenten ein. Nachfolger von Herbert Heidrich, der zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, wurde Hans Driesel. Im gleichen Jahr trat die Schwarze Elf dem Bund Deutscher Karneval bei. Sie hatte inzwischen namhafte Gesellschaften und Garden aus dem gesamten fränkischen Raum zu Gast und war selbst beliebte Gastgesellschaft.

Ab 1969 1. Sitzung der Session in Bamberg

„Was Krupp in Essen, ist dieser Chor im Trinken". So wurde der SKF-Freizeitchor unter Joachim Trunte angekündigt. Mit Stier, Dompteuren und unter Peitschenknall betrat er die Arena und sang die „Rhapsodie in Moll von Kickers Offenbach“.

APO, Vietnam-Konferenz, Invasion in der CSSR, dies waren u.a. die Themen für den Chef des Protokolls, Eberhard Roos.

„Wenn der Vater mit dem Sohne auf den Rummelplatz geht“. Josef Ehrlitzer tat dies mit „seinem Läushammel“ Karlheinz Hennig.

Die „SKF-Turn- und Tanzgruppe“ ließ bei einem Charleston das „Fräulein Helen“ baden gehn, und Clowns der Turngruppe zeigten erstaunliche Akrobatik auf der Bühne.

„Das Barometer zeigt, die schwarze Kurve steigt“. Diese Diagnose stellte Walter Zänglein bei seiner Sprechstunde als „Dr. Eisenbart“, der als Wunderdoktor z.Z. in Bonn operierte. Aber die siamesischen Zwillinge Kiesinger/Brandt und Schiller/Strauß vermochte auch er nicht zu trennen. Für die Herstellung der schwierigen Zängleinschen Requisiten zeichnete Alois Warmuth verantwortlich.

„Gäßer her und Wasser drauf“, war das Rezept eines Gochsheimer „Bäuerles“ alias Josef Ehrlitzer gegen so manche Missstände.

Nach Noten und mit Jodlern glossierten die „Strohhutsänger“ Dieter Popp, Ingbert Stahl, Erich Leser und Kurt Schäfer.

Keine der modernen Hexen mit Sex auf den Titelblättern der Illustrierten, sondern eine Hexe von altem Schrot und Korn stellte Philipp Müller dar. Sie stellte u.a. fest, dass derjenige Weinhändler wird, der unter dem Sternenbild Wassermann das Licht der Welt erblicke.

Den „Karajan“ der Schwarzen Elf „spielte ohne Worte“ Hubert Kirchner. Er war Primadonna, Dirigent und Telefonist zu gleicher Zeit und bot pantomimische Extraklasse.

Zu guter Letzt und mittlerweile Inbegriff des Schweinfurter Faschings: „Stasi und Blasi“.

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