Schwarze Elf news


Mittwoch, 18. April 2012


Kolpingfamilie: 14.500 Euro für Afrika

Der Afrikakreis der Schweinfurter Kolpingfamilie wird auch dieses Jahr wieder über 14 500 für Projekte in Afrika, vor allem in Burkina Faso, Tansania und Südafrika spenden. Dies hat die scheidende Vorsitzende Ida Ziegler im Rahmen der Generalversammlung bekanntgegeben. „Wichtig ist es, den Einzelnen zu sehen und nicht nur die Katastrophen und Hungersnöte, die es auf diesem Kontinent gibt“, sagte Ziegler, Gemeindereferentin von St. Peter und Paul sowie von Maximilian Kolbe, die mehrere Jahre in Tansania gelebt und gearbeitet hat.

Seit über 25 Jahren unterstützt der Afrikakreis Projekte, zumeist in kirchlicher Trägerschaft, die den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe vermitteln sollen. In den vergangenen Monaten haben Abt em. Siegfried Hertlein (Ndanda), Pater Gerard Riblier (Elfenbeinküste) und Schwester Seraphina (Kenia) ihre Arbeit bei Vorträgen in Schweinfurt vorgestellt. Zugleich hat der Afrikakreis wieder gebastelt, Kuchen gebacken, die Garderobe bei den Sitzungen der Schwarzen Elf gemanagt, einen Weihnachtsbasar durchgeführt und über 8000 Euro an Einzelpenden gesammelt...


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Montag, 19. März 2012


Bischof lobt Schweinfurter Kolpingfamilie: "Modell sucht seinesgleichen"

„Eine Kolpingsfamilie mit einem derart breiten Angebot für alle Generationen habe ich bisher noch nicht kennengelernt!“ Mit diesen Worten zeigte sich Bischof Friedhelm Hofmann sichtlich angetan von den Aktivitäten der Schweinfurter Kolpingsfamilien. Im Rahmen der Visitation der katholischen Pfarreien und Verbände nahm sich der Würzburger Bischof am vergangenen Wochenende Zeit, die Schweinfurter Kolpingsfamilie kennen zu lernen. Der Vorsitzende Rüdiger Köhler stellte dabei die elf verschiedenen Gruppen von der Schwarzen 11 über Afrikakreis, von Junger Familie bis hin zu Seniorenkreis und Kolpingjugend vor und erläuterte deren breites Angebot an gesellschaftlichen, geselligen und informativen Veranstaltungen.

Im Gedankenaustausch mit dem erweiterten Vorstand informierte sich Bischof Hofmann insbesondere über die Arbeit des Afrikakreises, der jährlich Spenden im fünfstelligen Bereich an mehrere Initiativen in Zentralafrika verteilt. Daneben war aber auch die erfreulich konstante Mitgliederzahl wichtiges Thema. „Unsere Altersstruktur ist gleichmäßig über alle Altersklassen verteilt,“ freut sich Köhler, „was eigentlich noch wichtiger ist als die reine Anzahl von rund 570 Mitgliedern“...


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Montag, 12. März 2012


Der Fasching, wie er früher war

Am Dienstag werden sich wieder Tausende an den Straßenrand der Innenstadt stellen und den Faschingsgesellschaften auf ihren geschmückten Wagen zujubeln, auf Süßigkeiten im Gegenzug hoffen oder sich einfach freuen. Dass der Fasching, die Fastnacht, auf eine alte katholische Tradition zurückgeht, nämlich die Nacht vor Beginn der Fastenzeit, wissen nur die Allerwenigsten.

Diese und andere Hintergründe zum Fasching, gespickt mit Reimen, Versen und Gedichten, hat Hans Driesel, der künstlerische Leiter des Deutschen Fastnachtsmuseum in Kitzingen den fast 50 begeisterten Zuhörern im Kolpinghaus, in seinem fesselnden Vortrag „Viel Narrentage und Verdruss hat der, der Weiber hüten muss“ präsentiert. Der ungewöhnliche Titel des Vortrags entstammt übrigens dem Buch „Narrenschiff“ von Sebastian Brand aus dem Jahr 1494.

Warum ausgerechnet der 11.11. für die Narren so wichtig ist? Klar, die Unzahl „Elf“ ist die Zahl zwischen den heiligen zehn Geboten und den zwölf Aposteln, erklärte Driesel. In Faschingssitzungen gehe es oft um ganz und gar nicht himmlische, sondern um sehr weltliche Themen: Völlerei, Lust, Jähzorn, Eitelkeit, Vergnügen...


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© Heinrich A. Stöcker 1998-2012